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    Stricknadeln, long time no see

    Long time no see - Coldplay in Whitby

    Lange habe ich hier nicht gepostet und eigentlich gibt es auch immer noch nicht viel zu berichten. Die grundlegende Situation ist immer noch die gleiche und sie wird es vermutlich auch noch einige Monate, wenn nicht bis ins nächste Jahr hinein, noch so bleiben. Immerhin kann ich langsam wieder sagen: Hallo Stricknadeln, schön das ihr noch da seid. Auch wenn es absurd ist, in Anbetracht der bald steigenden Temperaturen. Aktuell kann man aber noch von Bilderbuch-Aprilwetter sprechen. Also wird gestrickt. Und das Wichtigste: Die Lieblingsband ist wieder da, und man langsam anfangen zu Träumen, wieder zwei Stunden unbeschwertes Leben bei einem Konzert zu genießen. Mit vielen anderen Menschen, ohne das Gefühl eine Straftat zu begehen. Schweres Herz Nein, ich habe keinen Liebeskummer 😉 Aber jeder der mich kennt weiß, dass ich immer da bin, helfe wo ich…

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    Leere Worte

    Leere Worte, egal wo man hinschaut. So fühlt es sich aktuell an. Die Menschen sind müde und es gibt ab kommender Woche die ersten Lockerungen. Trotz stark steigender Infektionszahlen und in etwa den gleichen Werten wie zum Start des Dezember Lockdown. Es kann also nichts Gutes geben. Aber die Politik verspricht viel. Es ist ja Wahljahr. Da sind Leere Worte hoch im Kurs. Du merkst schon, viel ist bei mir nicht los. Der Lichtblick war ein kurzer Plausch samt Fotosession mit Andrea. Kurz den Kopf lüften, ein bisschen bewegen und Menschen nicht nur digital sehen. So wohl ich mich zuhause in Jogginghose fühle, etwas mehr Normalität hätte was, aber ich denke das ist noch in weiter, weiter Ferne. Wir hätten uns mal ein Beispiel an Neuseeland nehmen sollen. Eine Person positiv getestet, Zack, die gesamte Region geht…

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    Vom Brot backen

    Andrea und Carina haben sich doch abgesprochen. Andrea erwähnt meine Brotbackerei, Carina verlinkt mich auch noch. So hab ich mit erschrecken festgestellt, dass der letze Post von Anfang Januar ist. Aber was gibt es aus zu erzählen. Homeoffice, Lockdown, blödes C*, keine Schule, etwas Blues nach einem Jahr. Und verdorben. Vom Brot backen. Also erzähle ich mal, genötigt von meinen zwei Lieblingsfreundinnen davon 😉 Habt ihr schon mal den Versuch gestartet selber Brot zu backen? Ich hatte immer einen riesigen Respekt davor einen Sauerteig zu hegen und zu pflegen, die ganze Sache mit der Teiggare, usw. Und nun? Harry kann bleiben wo der Pfeffer wächst und Butter Lindner sein Brot behalten. Wir essen nie wieder gekauftes Brot und es wird wirklich schwer, sollte es irgendwann mal wieder möglich sein, irgendwo anders ein Brot oder Baguette zu essen,…

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    Late to the party

    Neues Jahr, neues Glück. Das neue Jahr ist schon 3 Tage alt, es ist schon Sonntag, ich bin also „late to the party“ – sprichwörtlich – zu Andreas Samstagsplausch. Andrea fragt ob es tatsächlich ein Neustart ist? Viele Menschen setzen mit dem Kalender Neustart tatsächlich einen Neustart ihres Lebens gleich. Wenn ich da so an die ganzen Vorsätze denke… (Weightwatchters macht vermutlich im Januar jedes Mal aufs Neue das beste Geschäft. 😉 Nachdem ich nun auch den Post von Carina gelesen habe, hänge ich Gedanklich irgendwo zwischen Neustart und „Alles wie bisher“. Neu starten möchte ich nichts, eher viele Dinge mitnehmen und noch mehr genießen. Und doch ist Silvester ein schöner Tag, auch wenn er dieses Jahr zumindest optisch wenig spektakulär war. Und wie auch Carina sehe ich in erster Linie die positiven Dinge von 2020. Ich…

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    Zeitgefühl zwischen den Jahren

    Sobald man Urlaub hat und dieser auch noch mit Feiertagen kollidiert, meist zum Jahresende, geht mir das Zeitgefühl komplett verloren. Viel passiert ist hier entsprechend auf nicht. Doch – zu viel Essen 🙂 Aber das ist wohl der Fluch der Weihnachtsfeiertage. Gestrickt habe ich dafür um so weniger. Um so mehr habe ich mich aber mit Andrea gefreut, der Monstermann ist nicht mehr auf der ITS. Verhaltene Freude also (die Korken knallen erst, wenn er die eigene Türschwelle übertreten hat). Das wird hoffentlich nicht mehr zu lange auf sich warten lassen. Da hier auch sonst nicht viel mehr passieren wird dieses Jahr, wird es ausser Fortschritt am Kolding vermutlich nicht viel zu vermelden geben. So ohne Zeitgefühl ist das Stricken wenigstens eine stete Konstante. Kommt gut ins Neue Jahr!

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    Urlaub und Chaos

    Es herrschte die letzten Wochen absolutes Chaos. Mein Arbeitgeber ging durch das ein oder andere tiefe Tal, Andrea hat es gerade nicht leicht und mein letzter Urlaub ist auch schon wieder ein wenig her, sodass ich dem Wahnsinn langsam etwas näher kam. Aber jetzt habe ich den letzten Arbeitstag hinter mir und es heißt nun Urlaub und Chaos zuhause. Andrea schreibt heute von einem Vor und Zurück, so empfand ich die letzten Wochen bei meinem Arbeitgeber auch. Mal entwickelten sich die Projekte ganz gut und im nächsten Moment kam es zu einer brenzligen Eskalation. In Summe mit Corona führte das zum Jahresende dann auch noch mal zu größeren Einschnitten und der Ein oder Andere musste leider noch gehen. Die Stimmung war also etwas betrübt. Ein Grund mehr, wie letzte Woche schon geschrieben, die wichtigen Dinge im Leben…

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    Stille…

    Seit ein paar Wochen war mir nicht danach hier laut zu sein. Es dreht sich doch immer nur alles um das gleiche Thema. Und Corona kam einfach sehr nah. Der Kopf sagte mir, Stille wäre die bessere Wahl. In diesen Zeiten ist Demut und Besinnung auf die wirklich bedeutenden Dinge im Leben einfach wichtiger als alles Andere. Wie schlimm ist der Beitrag, den man mit dem Maske tragen leistet, im Vergleich zu einem Menschenleben. Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Besinnung, der Familie, des Glücks und der Liebe. Wir sollten alle in uns gehen und überlegen, was wirklich zählt. Es sind Familie, Glück, Liebe und nicht zuletzt (oder an erster Stelle) die Gesundheit. Warum das Alles, ist bei Andrea zu lesen. Ich stehe hilflos daneben, es bricht mir das Herz. Alles was ich tun kann,…

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    Abwarten und Tee trinken

    Ich kann diese Woche eigentlich kaum etwas berichten. Tee habe ich getrunken. Und darauf gewartet, dass die Polizei sich meldet. Kurz nach meinem Post, letzten Samstag, bin ich los noch ein paar Dinge erledigen. Und wurde Opfer eines Unfalls mit Fahrerflucht. Passiert ist mir zum Glück nichts. Das Auto ist gefühlt ein wirtschaftlicher Totalschaden, der flüchtige PKW vermutlich nicht auffindbar, da ich mir das Kennzeichen nicht merken konnte. Aber der Schreck war groß, da ich nach dem angetäuschten Haltemanöver noch versucht habe dem PKW zu folgen, aber mit 90-100km/h durch eine 30 Zone, war mir am Ende zu heikel. Einen Funken Hoffnung habe ich noch. Aber der Glauben an das Gute im Menschen schwindet. Die ganze Sache hängt meinem Kopf auf jeden Fall noch nach. Das Virus Das Thema Corona wird uns vermutlich auch noch sehr lange…

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    Doch wieder Politik

    Die Woche war kurz, aber auch wieder nicht. Mein geschichtlich interessiertes Ich hat vor 4 Jahren bzw im Januar 2017 geweint, bei der Vereidigung von Donald Trump. Dieser Tage verdrängt die Politik das Thema Corona ein wenig aus dem Fokus. Irgendwie länger als einem lieb ist. Carina bloggte soeben über ihre Granny Squares. Und Rückblickend auf die vergangenen fünf Tage, Carinas Geschichte, und die immer mehr blauen Punkte der united States, die nicht mehr ununited sein könnten, mag ich die Squares. Sie haben eine Bedeutung.   Geschichte ist irreparable Politik. (Sigmund Graff)   Und trotz aller Freude, dass es für die Demokraten wohl gut auszugehen scheint, so ist dieser Wahlkampf, mit Allem drum herum, ein absolutes Grauen. Ein Präsident, der haltlose Thesen in den Raum wirft, die Demokratie eines Landes mit Füßen tritt wo er doch eigentlich…

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    Nein! Doch! Ohh!

    Kaffee

    Kennt heutzutage noch jemand den guten Louis de Funès? Ich habe als Kind die Filme geliebt. Die diversen Filme aus der Balduin Reihe, Fantomas, Rabbi Jacob (besitze ich bis heute auf DVD) und einer seiner letzten Filme: Louis und seine ausserirdischen Kohlköpfe. Eines der legendärsten Filmzitate ist wohl aber „Nein! Doch! Ohh!“, ursprünglich aus dem Film Oscar, so nachhaltig umgesetzt schlussendlich  in „Hasch mich – ich bin der Mörder“. Ach was war das damals noch für eine geniale Filmkultur. „Nein! Doch! Ohh!“ denkt man sich dieser Tage aber auch regelmäßig. Das war wohl auch einer der Gründe, warum ich seit Anfang Oktober keine Motivation hatte, hier einen Beitrag zu leisten. Zu groß was die Verwunderung über die (Re-)Aktion der Menschen. Gerade jetzt, 4:20 Stunden vor Lockdown 2.0, sitzen in der Eckkneipe unten im Haus ziemlich viele grölende…